Policy Briefs der nationalen wissenschaftlichen COVID-19-Taskforce jetzt auch auf Französisch und Deutsch verfügbar

Die nationale wissenschaftliche COVID-19-Taskforce berät die Bundesbehörden in allen Fragen rund um die Coronavirus-Epidemie. Seit heute publiziert sie Kurzfassungen ihrer Policy Briefs, um diese auch der Bevölkerung und den Medien zugänglich zu machen.

Die auf Initiative des Bundes am 31. März 2020 gegründete nationale wissenschaftliche COVID-19-Taskforce behandelt dringende Fragen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus. Auf ihrer Webseite hat sie bisher 27 Policy Briefs veröffentlicht. Diese nehmen Bezug auf die Fragen der Behörden und fassen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einer breiten Palette von Themen zusammen, die für ein effizientes Management der Pandemie unerlässlich sind. Dazu gehören, neben vielen weiteren Fragen, die Verwendung von Schutzmasken, die Rolle von Kindern bei der Übertragung des Virus, die Aussichten für Impfstoffe und wirksame Therapien. Diese Dokumente haben einen Umfang von rund 10 Seiten und sind meist in englischer Sprache verfasst.

Ab heute veröffentlicht das wissenschaftliche Beratungsgremium von diesen Policy Briefs Kurzfassungen von einer Seite auf Französisch und Deutsch. Ziel ist es, die Analysen und Empfehlungen der nationalen wissenschaftlichen COVID-19-Taskforce auch der Öffentlichkeit und den Medien zugänglich zu machen.

Die ersten veröffentlichten Zusammenfassungen erläutern die Strategie für das Screening und die Quarantäne von Personen, die möglicherweise infiziert wurden («Testen, Rückverfolgung, Isolation und Quarantäne»-Strategie oder TRIQ) und erläutern deren ethische, soziale und wirtschaftliche Konsequenzen. Weitere Zusammenfassungen werden in regelmässigen Abständen folgen.

Nationale wissenschaftliche COVID-19-Taskforce

Die nationale wissenschaftliche COVID-19-Taskforce fungiert als unabhängiges wissenschaftliches Beratungsgremium für die politischen Behörden. Sie wurde am 31. März 2020 durch den vom Bundesrat zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie eingerichteten Krisenstab, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert. Der Ausschuss setzt sich aus hochrangigen wissenschaftlichen Experten von Schweizer Universitäten und Forschungsinstitutionen zusammen. Ihr Engagement ist freiwillig. Ihre Analysen und Empfehlungen spiegeln den aktuellen Wissensstand wider und von den Behörden völlig unabhängig. Geleitet wird die Taskforce von Matthias Egger, Professor für Epidemiologie an der Universität Bern und Präsident des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

Kontakt

Myriam Cevallos
Sekretariat Schweizerische wissenschaftliche COVID-19-Taskforce
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. +41 58 46 29881

Die ersten Policy Briefs mit Kurzfassungen auf Deutsch

> Comparison of Sweden and Switzerland
> Economic Considerations of Test-Isolate-Trace-Quarantine (TITQ)
> Continued confinement of those most vulnerable to COVID-19
> Contact Tracing Strategy
> ELSI input into transition strategy